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Nachrichten

Anzahl der Nachrichten: 24

Vertreter für die Stafetten

Hallo Stafettis, es wird ein Koordinator für die Stafetten 2012 gesucht.

Es wäre mehr als GUT wenn sich eine/einer aus dem Bereich/Umfeld von Neumünster melden würde.

Bei Interesse an diesem ehrenamtlichen Job bitte bei Mitarbeiterin des PSH Maritres Hötger Tel.: 04551-889218 bzw. E-mail: hoetger@pferdesportverband-sh.de melden.

Wir würden uns freuen, wenn sich einer oder mehr melden würden.

Also liebe Freunde, ran an den PC bzw. an den Laptop oder Telefon und sich melden.

Viele Grüße Helmut

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  • Eingetragen am: 05.01.2012
  • Eingetragen von: helmut felgentreu

Stellungnahme zum Managementplan FFH-Gebiet Nüssauer Heide DE 2529-301

Eigenständiger, gemeinnütziger Anschlussverband

beim Pferdesportverband Schleswig-Holstein e.V.

Sportartenvertreter: Pferdesport in Natura 2000

1. Vors. Helmut Felgentreu, Dorfstr.9, 21493 Talkau

Telefon: 04156-7522, Email:reitwege@aol.com

Homepage: www.ig-reiter.de



Betr: Stellungnahme zum Managementplan FFH-Gebiet Nüssauer Heide DE 2529-301



Da dieses Gebiet vorgeschlagen wurde als von gemeinschaftlicher Bedeutung, was auch ich so sehe,
sollte es auch von der Allgemeinheit weiter als Naherholungsgebiet genutzt werden dürfen!



Da Vertraglich zwischen Bund und Gemeinde Büchen ein Reitweg besteht, er ist ein Teilstück der Fernreitrouten die im Kreis Herzogtum Lauenburg seit 10 Jahren bestehen, sollte es doch möglich sein, da der Weg sowieso in seinem Verlauf verändert werden soll, einen Rundreitweg mit einem im Mittelbereich sich kreuzenden Weg für die Reiter dabei entstehen zu lassen.



Das entspricht dem Thema auf Blatt 19 Punkt 3. „Besucherinformation“ Maßnahmenblatt 7.



Bei der Nutzung der Wege auf der Fläche der Nüssauer Heide durch die Reiter sind bisher keine Schäden entstanden.

Einige eigene Begehungen und Begutachtungen in den Jahren der Nutzung durch Reiter!



Es gab auch keine Probleme mit den anderen Nutzern, da zum größten Teil Rücksicht aufeinander

genommen wird und das wird sicher auch so bleiben. Auch weiß ich von keinen Schwierigkeiten zwischen Bundespolizei, Forstbeamten, Naturschützern und anderen Institutionen die sich zeitweilig auf der Heide befinden.



Falls es tiefere Trittspuren durch die Pferde geben sollte, nutzt die Eidechse oder andere Amphibien die Mulden, als Sonnenplatz.

Den anfallenden Kot der Pferde nutzen Käfer, Würmer und Co. als Nahrungsquelle oder zur Eiablage (dient in diesem Fall der Vermehrung und Erhaltung der Artenvielfalt).

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  • Eingetragen am: 02.11.2011
  • Eingetragen von: helmut felgentreu

Managementplan - Fauna-Flora-Habitat-Gebiet Nüssauer Heide

Seit September 2011 gibt es diesen Managementplan.

Dieser ist, wenn wir nicht unsere Stellungnahmen mit stichhaltigen Argumenten untermauern, für alle bisherigen Nutzern aus der Bevölkerung wie Hundestaffeln, Radfahrer, Fussgänger und Reiter eventuell sehr problematisch in Bezug auf weitere Nutzung des Geländes.

Wir als IG. werden alles was möglich ist in Bewegung setzen um eine weitere Nutzung genehmigt zu bekommen.

Die Zeit drängt, denn der 04.11.2011 ist Termin für die Abgabe der Stellungnahmen.

Wer noch etwas bewegen möchte muss sich sputen!!!!!!!!!!

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  • Eingetragen am: 28.10.2011
  • Eingetragen von: helmut felgentreu

Eine Trauernachricht: Die Landesvorsitzende des VFD ist verstorben


Die Landesvorsitzende des VFD Schleswig-Holstein Helle Thomsen



ist am Freitag den 16.09.2011 verstorben.



Die Trauerfeier findet am Freitag den 23.09.2011 um 15:00 Uhr



in der großen Kapelle am Eichhof in Kiel statt.

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  • Eingetragen am: 20.09.2011
  • Eingetragen von: helmut felgentreu

Reitwegenetz S-H, Antwortschreiben von Frau Ministerin Dr. Rumpf vom 05.04.2011

Eingestellt am 17.06.2011 von admin



Abschrift, da nicht kopierbar.



Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein

Reitwegenetz in Schleswig-Holstein

Sehr geehrter Herr Felgentreu,

Frau Ministerin Frau Dr. Rumpf dankt Ihnen für Ihr Schreiben vom 13 März 2011, in dem Sie die Verbesserung des Reitwegenetzes in Schleswig-Holstein ansprachen. Ich bin gebeten worden, Ihnen zu antworten.

Wie in der Presse richtig berichtet, weist das Reitwegenetz in Schleswig-Holstein derzeit noch Lücken sowohl in der freien Landschaft als auch in den Wäldern auf. Ziel der Landesregierung ist es, die Vernetzung zu verbessern.

Die von Ihnen angedachte Freigabe aller Wege in Wald und Flur, einschließlich der Naturschutzbereiche, wäre durch die Sozialpflichtigkeit des Eigentums nicht abgedeckt und würde teilweise mit dem Naturschutz kollidieren. Ziel muss es weiterhin bleiben, einen fairen Ausgleich zwischen den Grundeigentümern auf der einen Seite, den übrigen Erholungssuchenden, dem Naturschutz, der Jagd sowie den Reitern und Fahrern zu finden. Dies gelingt am besten mit speziell ausgewiesenen Reitwegen.

Die von der Landesregierung auf den Weg gebrachte Novelle zum Landeswaldgesetz zielt darauf ab, im öffentlichen Wald durch forstbehördliche Ausweisung auf trittfesten Fahrwegen Verbindungen zwischen Staßen, Wegen und Flächen zu schaffen,auf denen das Reiten zulässig ist. Ein solcher "Lückenschluss" ist ein Beitrag gerade auch für das von Ihnen angesprochene Wanderreiten.

Die freiwillige Vereinbarung zwischen dem Pferdesportverband Schleswig-Holstein, dem Waldbesitzerverband Schleswig-Holstein und der Anstalt Schleswig-Holsteinische Landesforsten spricht in erster Linie Reitervereine und Reitställe an, die zusätzliche Reitwege im Privat- und Landeswald ausgewiesen haben möchten. Hier halte ich die zwischen den Partnern vereinbarte Nutzungsentschädigung für berechtigt und angemessen.

Bitte berücksichtigen Sie bei Ihren Überlegungen auch die Tatsache, das Schlewig-Holstein mit 10% Waldanteil das mit Abstand waldärmste Bundesland ist. Im Gegesatz zu Waldländern wie Hessen und Rheinland-Pfalz (je 42% Waldanteil) und Baden-Württemberg (38% Waldanteil) muss das Reitwegenetz in Schleswig-Holstein naturgegeben vor allem in der freien Landschaft verlaufen.

Bei dem von Ihnen im Weiteren angesprochenen Thema "ländlicher Wegebau" handelt es sich um Mittel, die den AktivRegionen zweckgebunden für die Modernisierung der ländlichen Wirtschaftswege zur Verfügung gestellt werden. Die ländlichen Wege entsprechen hinsichtlich ihrer Ausbaustärke und -breite vielfach nicht mehr den Anforderungen der heutigen landwirtschaftlichen Maschinen. Hier soll durch gezielte Ausbaumaßnahmen eine Bündelung des landwirtschaftlichen Schwerlastverkehrs auf so genannten "ländlichen Kernwegen" erfolgen. Diese Wege spielen sicherlich auch für den Radtourismus eine Rolle, so das sie in geeigneten Fällen bei der Planung dieser Aspekte mit berücksichtigt werden sollten.

Gleichzeitig stehen den AktivRegionen weitere Mittel zur Verfügung, die auch für den Ausbau von Reit- und Fahrrouten eingesetzt werden können. Hierzu empfehle ich eine Kontaktaufnahme mit den für Ihre Region zuständigen AktivRegionen "Herzogtum Lauenburg Nord" und "Sachsenwald-Elbe".

Ich weiß um Ihr Engagement für den Reittourismus und würde mich freuen, wenn Sie sich weiterhin für Konfliktlösungen einsetzen könnten.



Mit freundlichen Grüßen, Unterschrift

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  • Eingetragen am: 07.08.2011
  • Eingetragen von: helmut felgentreu

Antrag auf Reit- und Fahrwege durch die Hahnheide Kr. Stormarn

1. Vors. Helmut Felgentreu, Dorfstr.9, 21493 Talkau

Telefon: 04156-7522, Email:reitwege@aol.com

An
Landesforstamt Schleswig-Holstein

z.Hd. Herrn Steffen

Betrifft: Staatsforst Trittau – Naturschutzgebiet Hahnheide.


Thema: „Reitwege und Fahrwege in der Hahnheide“

Sehr geehrte Damen und Herren,

da ich in der Funktion als 1. Vorsitzender der IG. auch als Beauftragter der Natura 2000 im Bereich „Pferdesport in der Natur“ tätig bin beantrage ich mit diesem Schreiben die großzügige und vernunftorientierte Ausweisung von Reit- und Fahrwegen in der Hahnheide unter aktiver Mitarbeit der anliegenden Reit- und Fahrställen und deren Vereinen.

Ich kann mir als Beispiel eine Südost Querung (von Köthel) nach Nordwest (Grönwohld) für Reiter und Fahrer als sehr sinnvoll vorstellen.
Diese Ostwestquerung, wie sie der ehemalige Umweltminister Rainer Stenbock auf einer Sitzung in Linau nannte, war schon immer und ist auch heute noch ein aktueller Wunsch vieler Reiter und Fahrer, nicht nur der unmittelbar „Betroffenen“ sondern auch der Reit- und Fahrtouristen (Wanderreiter und –fahrer). Leider ist die Route nie erstellt worden. Jetzt jedoch ist der Zeitpunkt für solche Aktionen gekommen, da der Tourismus eine große Einnahmequelle darstellt und gerade im ländlichen Bereich die Bewohner darauf angewiesen sind neue Töpfe zu öffnen um existieren zu können.


Ich bitte um Rückmeldung ihrerseits und verbleibe mit reiterlichem, freundlichem Gruß,
Helmut Felgentreu

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  • Eingetragen am: 22.06.2011
  • Eingetragen von: helmut felgentreu

Schreiben an Frau Ministerin Dr. Rumpf

Eigenständiger, gemeinnütziger Anschlussverband beim Pferdesportverband Schleswig-Holstein e.V.
1. Vors. Helmut Felgentreu, Dorfstr.9, 21493 Talkau, Telefon: 04156-7522, Email:reitwege@aol.com, Homepage: www.ig-reiter.de
Talkau 13.03.2011

Ministerium für Landwirtschaft,
Umwelt und ländliche Räume, z.Hd. Frau Ministerin Juliane Rumpf,
Mercatorstrasse 3, 24106 Kiel


Sehr geehrte Ministerin Frau Dr. Rumpf,

in den Lübecker Nachrichten vom 11.03.11 habe ich die beiliegende Notiz (Kopie) gelesen.

Es geht um das Schaffen von Reitwegen in den Landesforsten, wir brauchen aber genauso viele Fahrwege in der Forst sowie in der freien Landschaft.


Da ich mich seit mehr als 10 Jahre mit der Problematik im Kreis Herzogtum Lauenburg und in S-H beschäftige, und aktiv an den Stafettenritten unter dem Motto „Reiten und Fahren für Reit- und Fahrwege in Schleswig-Holstein“ beteiligt habe, kenne ich Probleme der Reiter sowie der Fahrer aus eigenen Erfahrungen sehr genau.

Da wir aber im Laufe der Jahre nicht die „Erfolge“ hatten die sich alle Reiter und Fahrer erhofften von den Aktivitäten, haben wir die IG Reiter und Fahrer im Jahre 2010 die Ihnen sicherlich bekannte Petition zur Situation der Reit- und Fahrmöglichkeiten in SH, nicht nur durch die Waldgesetzgebung, sondern im Allgemeinen des Draußen reiten/fahren gestartet.

Ich lege sehr viel Hoffnung auf Ihre Aktivität in die Richtung der Schaffung von Wegen für den Reit- und Fahrsport, auch im Sinne des Tourismus.

Der Tourismus kann aber mit den Verträgen die der ehemalige Präsident des PSH abgeschlossen hat (mit dem bezahlen für jeden Meter Reitweg in der Forst und der freien Landschaft) nicht funktionieren.

Ein „Wanderreiter“ , als Beispiel, kann unmöglich vor einem mehrtägigen Ritt alle Forst und Ortsämter anschreiben und um Auskunft bitten wo und wie viel er für die Nutzung eines geplanten Weges an wen zahlen muss.


Diese Verträge müssen unbedingt reiter- und fahrerfreundlicher werden bzw. für Null und Nichtig erklärt werden.


Das Pferd ist im Gegensatz zum vielgelobten Fahrrad ein Wirtschaftsfaktor, 4 Pferde sichern laut FN einen Arbeitsplatz.

Ein Fahrradtourist durchquert eine Landschaft wie z.B. unser Herzogtum, von der Elbe bis Lübeck, in einem Tag, vielleicht hält sie/er in Mölln an um Till zu streicheln, oder auch in Ratzeburg um den Dom zu bestaunen und einen kleinen Imbiss zu sich zu nehmen.
Ein Reiter benötigt für die gleiche Strecke bestimmt bis zu 3 / 4 Tage, da er ja nicht auf der B 207/ 208/ 209 reiten möchte und auch nicht kann ( das Gefahrenpotenzial ist viel zu hoch).
Er benötigt im Gegensatz zum Fahrrad für sein Pferd einen Stall (Weide/ Box), das sind weitere Kosten der Übernachtung die der Fahrradtourist nicht hat. Somit verbleiben mehr Gelder für den gleichen Urlaub in der bereisten Region.

Ein Weiteres Thema ist der anstehende ländliche Wegebau.

Bei der Beschreibung der Vorteile ist die Rede von Landwirtschaft und Tourismus, vor allen Dingen die Radtouristen werden davon profitieren.

Wir Reiter und Fahrer möchten auch bedacht werden!!!!


Auch das zur Novellierung anstehende Waldgesetz sehe ich als Reiter-und Fahrerunfreundlich an.


Ich bitte Sie im Namen meiner Reiter- und Fahrerfreunde und besonders im Namen unseres Kulturgutes Pferd um Ihr Mitwirken zu einem besseren Miteinander durch Nutzungsfreundlichere Gesetzgebung, nicht nur im Wald oder freien Landschaft, sondern auch in Naturschutzbereichen.


Mit reiter- und fahrerlichen Grüßen,
Helmut Felgentreu



Eine Anlage: Reitrouten zu Ihrer Verfügung



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  • Eingetragen am: 17.06.2011
  • Eingetragen von: helmut felgentreu

Beschluss-Landtag-S-H_Petitionsausschuss

Eingetragen am 17.06.2011 von admin

ABSCHRIFT, da SCHREIBEN nicht kopierbar.



Gegenstand: Gesetz- und Verordnungsgebung Land; Reit- und Fahrwegenetz

Beschluss:
Der Petitionsausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtages unterstützt die Petition zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für ein flächendeckendes Reit- und Fahrwegenetz in Schleswig-Holstein.

Die von 2977 Unterstützern im Internet und weiteren 373 Unterstützern gezeichnete Petition wurde auf der Grundlage der vorgetragenen Gesichtspunkte, einer Stellungnahme des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume sowie der Sach- und Rechtslage geprüft und beraten.

Den Meinungsbeiträgen der Unterstützer im Internet ist die Unzufriedenheit der Reiter und Fahrer mit den Bedingungen für das Freizeitreiten und -fahren im Pferde- und Reiterland Schleswig-Holstein zu entnehmen, die aus Sicht des Ausschusses Handlungsbedarf aufzeigt.

Hinsichtlich der Realisierung regionaler Konzepte verweist das Umweltministerium auf die Möglichkeit, im Rahmen von Förderprogrammen - insbesondere im Rahmen der AktivRegionen - Bestandsaufnahmen, Konzepte und die Realisierug von Wegenetzen für Reiter und Fahrer zu fördern. Entsprechende AktivRegionen im Kreis Herzogtum Lauenburg werden in der Stellungnahme des Umweltministeriums aufgeführt, die der Petentin zu ihrer näheren Infomation zur Verfügung gestellt wird.

Soweit mit der Petition Betretungsrechte nach dem Landesnaturschutz- und Landeswaldgesetz angesprochen sind, nimmt der Petitionsausschuss zur Kenntnis, dass die Landesregierung einen Entwurf zur Änderung des Landeswaldgesetzes in den Landtag eingebracht hat, der zur fachlichen Beratung an den Umwelt- und Agrarausschuss überwiesen wurde. Dieser Entwurf (Landtagsdrucksache 17/1067) enthält flexiblere Regelungen für das Reiten im Wald, um den Reittourismus zu fördern. Die Forderung der Petition nach einer Öffnung aller geeigneter Feld- und Waldwege geht über die von der Landesregierung angestrebten Änderung hinaus. Der Ausschuss überweist die Petition daher zur fachlichen Prüfung der Vorschläge an den Umwelt- und Agrarausschuss.

Im Übrigen teilt der Ausschuss die mit der Petition vertretene Auffassunng, dass über die Realisierung vereinzelter Initiativen hinaus die Attrativitätssteigerung der Marke Pferde- und Reiterland Schleswig.Holstein weitere landesweite koordinierende Konzepte und Maßnahmen erfordert. Der Ausschuss leitet die Petition daher neben dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume auch dem für die Tourismusförderung zuständigen Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr zu und empfielt, in eigener Zuständigkeit Möglichkeiten zur Abhilfe zu prüfen.


Die Beratung der Petition wird damit abgeschlossen.



Ausfertigung im Auftrag der Ausschussvorsitzenden

Kiel, 1.6.2011 Unterschrift

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  • Eingetragen am: 17.06.2011
  • Eingetragen von: helmut felgentreu

Immenhof-Festspiele Malente finden 2011 in Plön-Fegetasche statt

Der Verein Immenhof-Festspiele Malente e.V. veranstaltet im Jahr 2011 zum dritten Mal die Immenhof-Festspiele vom 23.07. bis zum 21.08.2011 immer Samstag und Sonntag, insgesammt 12 Veranstaltungen.



Nach den Bühnenstücken „Die Mädels vom Immenhof“ im Jahre 2009 und „Hochzeit auf Immenhof“ in 2010 wird der Verein unter der Regie des Vorsitzenden Jürgen Plötzner in diesem Jahr den dritten Teil "Ferien auf dem Immenhof" der 1950er-Jahre Filmtrilogie auf der Bühne inszenieren.


Nach mündlicher Vorabgenehmigung der Veranstaltung durch die Stadt Plön wird auf der eigens dafür errichteten Freiluftbühne am Hotel Fegetasche in Plön in der Zeit vom 23. Juli bis 21. August 2011 in 12 Aufführungen das Theaterstück „Ferien auf Immenhof“ gespielt.br />
Auch die dritte Spielzeit ist weiterhin ein „Hobbyprojekt“. Organisatoren und Darsteller erhalten wie auch in den Vorjahren keine Gage. Professionalität steht für alle Beteiligten trotzdem im Vordergrund.

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  • Eingetragen am: 11.04.2011
  • Eingetragen von: helmut felgentreu

Die Bedeutung des Pferdes für die Entwicklung von Kindern von Autor: Eckart Meyners

04.01.2011

Defizite heutiger Kinder:

Die mögliche Bedeutung des Reitens bzw. Pferdes für die junge Generation ist nicht vorrangig am Erwerb der Reittechnik festzumachen, sondern ergibt sich aus den heute defizitären Lebens- und Bewegungsbedingungen des jungen Menschen. Es soll kein Kulturpessimismus verbreitet werden, wenn die ungefähren Zahlen der Defizite von Schuleintrittkindern genannt werden (ungefähr 60% Haltungsschwächen, 40% Koordinationsstörungen, ca. 25% Herz- Kreislauferkrankungen bzw. Übergewichtigkeit).



Das Pferd als Bewegungserzieher:

Das Pferd kann diesbezüglich ein idealer Bewegungserzieher sein. Es erfordert die Auseinandersetzung mit dem Gleichgewicht in allen Gangarten. Und das in noch erschwerten Bedingungen als auf dem Boden. Der junge Mensch darf im Gegensatz zu Gleichgewichtsanforderungen am Boden die ungewohnten "Störquellen" nicht durch Festhalten und Klammern lösen, sondern er muss lernen, seine Bewegungen in Einklang mit den Bewegungen des Pferdes zu gestalten. Dieses Spiel mit dem Gleichgewicht kommt einem Dialog gleich, der zwischen Pferderücken und Becken des Reiters abläuft. Ziel ist ein ruhiger Sitz auf dem Pferd, der nur zu erreichen ist, wenn sich das Kind innerlich loslässt, entspannt, total ins Pferd hineinhorcht und sich den Bewegungen anpasst.



Gleichgewichtsförderung:

Beobachtet man Kinder im freien Bewegungsleben, dann suchen sie geradezu - wenn sie entsprechende Umgebungsbedingungen haben - das Spiel mit dem Gleichgewicht und stellen sich selbständig immer wieder neue Aufgaben im Kampf mit der Schwerkraft. Das Bewegen auf dem Pferd bietet sich aufgrund vielfältiger Gestaltungsmöglichkeiten geradezu an, das Kind ganzheitlich erzieherisch erfassen zu können. Die Vielfalt von Bewegungssituationen auf dem Pferd ist ein würdiges Erfahrungs- und Lernfeld für das Kind, um Gleichgewicht differenziert thematisieren zu können.



Rhythmuserziehung:

Aufgrund des immer weniger vorhanden rhythmischen Wechsels bei den Kindern bezüglich ihrer Muskelan- und entspannungen bietet das Pferd in direkten Auseinandersetzungssituationen die Möglichkeit, rhhythmische Fähigkeiten wieder zurück zu gewinnen. Durch das Spüren und Bewirken auf dem Pferderücken kann sich das Kind wohl fühlen lernen, wenn es rhythmische Abläufe des Pferdes in den unterschiedlichen Gangarten in sich aufnimmt. Diese Suche nach Harmonie mit den Bewegungen des Pferdes kann das Kind selbständig gestalten lernen, um eine Einheit mit dem Pferd bilden zu können. Da die große Masse immer die Kleine bewegt, muss das Kind den vom Pferd vorgegebenen Rhythmus in sich aufnehmen, um danach auf das Pferd einwirken zu lernen. Das Kind muss einen Einklang beider Rhythmen herstellen, um zu einem harmonischen Gesamtrhythmus zu gelangen.



Wahrnehmungserziehung:

das Bewegen mit und auf dem Pferd lässt für das Kind Wahrnehmungen zu, die es sonst in anderen Bewegungswelten nicht erfahren kann. Die Raumwahrnehmungen verändern sich durch das andere Tempo un die anderen Krafteinsätze des Pferdes. Auch Geräusche der Umgebung gewinnen eine andere Bedeutung. das Kind muss lernen, das Pferd mit seinen Sinnen wahrnehmen zu können. Damit ist gemeint, dass eine harmonische Auseinandersetzung mit dem Pferd nur gelingen kann, wenn das Kind die Unterschiede der Wahrnehmung des Pferdes kennt (Panoramablick, Sehfähigkeit - Dunkelheit und Farbstufen -, Angst vor kleinen, schnellen Bewegungen, etc.). Eine soziale Verschränkung mit dem Pferd gelingt dem Kind nur, wenn es um diese Differenzen weiß und sich darauf einstellt.



Lebenserfahrungen durch das Pferd:

Das Pferd ist kein Sportgerät, das in die Ecke gestellt werden kann. das Kind muss sich auf die natürlichen Bedürfnisse des Pferdes einstellen. Pferde haben einen anderen Tagesablauf. Bei der Begleitung der Pferde über einen Tag erleben und lernen die Kinder wichtige Dinge über die Fütterung, Pferdehaltung und Pflege, Bewegungsbedürfnis, ihr Verhalten untereinander, Krankheiten und ihre Versorgung. Im Umgang mit dem Pferd und durch das Reiten lernen die Kinder, den Funktionszusammenhang von Detailhandlungen zwischen Mensch und Pferd zu erkennen. Pflichten und Spiel gehen ineinander über. Kinder erkennen und akzeptieren oftmals beides und sind damit vollkommen zufrieden. Ein Ponyhof, Pferdebetrieb oder Reitstall als Lebensraum bietet diese Erlebniswelt, in der Kinder grundlegende Erfahrungen sammeln können, um in einem umfassenden Sinne gesund aufzuwachsen.



Eckart Meyners ist Dozent für Sportpädagogik am Institut für Freizeitforschung, Spiel- und Bewegungserziehung an der Universität Lüneburg, wo es ihm auch gelungen ist, Reiten und Reitpädagogik als Lehr- und Forschungsgebiet einzuführen. Seit 28 Jahren widmet sich Eckart Meyners u.a. Fragen des Bewegungslernens im Reiten. Er ist Mitglied im Arbeitskreis "Reiten im Schulsport" der FN und Lehrbeauftragter bei den Pferdewirtschaftsmeisterlehrgängen in Warendorf, Münster und München-Riem. Für die FN schult er u.a. Landestrainer und Richter.

Mehrere Bücher, Filme und 170 Aufsätze in unterschiedlichen sportpädagogischen und reitfachlichen Zeitschriften dokumentieren seine Denkweise über den Menschen im Reitsport. Sein Wissen ist auch im Ausland sehr gefragt.

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  • Eingetragen am: 04.01.2011
  • Eingetragen von: helmut felgentreu

ENDE DER PETITION AN DEN LANDTAG S-H

Ein freundschaftliches Guten Morgen an alle Unterzeichner der Petition.



Es sind 2978 Unterschriften zusammen gekommen.



Nun wollen wir mal sehen, wie wir damit die Landesregierung auf unsere Schiene bugsiert bekommen.



Ich bedanke mich bei Euch allen, die zu diesem Ergebnis beigetragen haben.



Ich wünsche ALLEN eine wunderschöne Adventszeit!

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  • Eingetragen am: 27.11.2010
  • Eingetragen von: helmut felgentreu

Protokoll u. Stellungnahme vom 13.09.10 Neumünster Bündnis Unterwegs mit Pferd in Schleswig-Holstein,

Eintrag vom 27.09.2010 „Runder Tisch“ im Holstenhallen-Restaurant in Neumünster am 13.09.2010



Stellungnahme der IG Reiter und Fahrer Kreis Herzogtum-Lauenburg e.V.



Die IG bedankt sich bei allen Teilnehmern für das zahlreiche Erscheinen. Der sehr gute Besuch zeigte uns, wie wichtig den Vereinen, Verbänden , Interessenvertretern und

Privatleuten eine kreisübergreifende Arbeit für unsere Reitwege ist.



Wir sind allerdings enttäuscht, dass die Diskussion an diesem Abend nicht zu einem Zusammenschluss aller Gruppierungen führte. Besonders bedauern wir, dass uns im Vorfeld des Treffens keine Stellungnahmen - vor allem gerade auch kritische!- von

den Interessenvertretern erreichten, obwohl sie dazu aufgefordert waren.



Mit dem PSH hatten wir vor einigen Wochen Kontakt aufgenommen und zunächst ein Sondierungsgespräch mit Herrn Medow und Herrn Karstens vereinbart. Dieses

Gespräch hat noch nicht stattgefunden und mit dem Erscheinen von Frau Dr. Müller und Frau Dr. Timmermann beim Runden Tisch wurde für uns daher unerwartet eine Front eröffnet, von der wir annehmen müssen, dass sie bewusst und in Abstimmung mit dem VFD LV geplant war um das Bündnis zu unterlaufen. U.a. die Schlüsse, die

Frau Dr. Timmermann in ihrer Machbarkeitsstudie über den „Reittourismus in der AktivRegion Schlei-Ostsee“ zieht (die unter http://www.lag-schlei-ostsee.de/ sonstprojekte.html#reitwege) heruntergeladen werden kann, bietet in unseren Augen noch einigen Gesprächsbedarf. Auch Frau Dr. Müllers Aufruf, bei den Reitwege-Tagungen des PHS mitzuarbeiten, bedarf weiterer Diskussion: Der 1. Vorsitzende unseres

Vereins, Helmut Felgentreu, nimmt seit Jahren an diesen Veranstaltungen teil und hat trotz intensiver Vorarbeit (Erarbeiten von Kartenmaterial, Kontakten zu Gemeinde- und Kreisvertretern, Organisation und Durchführung von Demo- und Stafettenritten und „Reiten für Reitwege“) keinerlei Unterstützung erfahren! Wir wünschen uns - dennoch oder gerade deshalb - eine Fortführung des Dialogs!



Wir haben uns am „Runden Tisch“ genau an den Themen entzweit, die wir gemeinsam beackern (lassen) müssen um voran zu kommen! Unsere Sitzung war nicht zum Streiten um einzelne Begriffe wie Bankette, Verkehrssicherungspflicht, Reitweg und

um Gesetzestexte aus der STVO, dem Bundes- und Landeswaldgesetz gedacht. Denn genau dafür brauchen wir den Zusammenschluss: Für sachliche Auseinandersetzung in Arbeitskreisen, und nicht für Vorwürfe der Inkompetenz und unbewiesene Behauptungen.

Überrascht waren wir auch, als Herr Plump von der Expertise berichtete, die der VFD LV in Auftrag gegeben hat um Bundes- und Landeswaldgesetz zu vergleichen und evtl. Unstimmigkeiten zu identifizieren. Leider wurde dieses Vorhaben nicht vor dem 13.09. bekannt gemacht. Auf Nachfrage, warum nicht, gab Herr Plump lediglich an, dass nicht alles ins Netz gestellt würde. Eine Beteiligung am Bündnis käme für den

VFD-LV ohnehin nicht in Frage, da sie den bisher eingeschlagenen Weg weiter

verfolgen wollten.



Unser Projektleiter Gerd Stutterheim hat nun bei der Geschäftsstelle des Bundes- VFD nachgefragt: Wie Frau Christiane Ferderer am 15.09 angab, wisse man dort von einer Expertise nichts. Es gibt keinen Antrag auf Projekt-Klage-Förderung des VFD-LV

Schleswig-Holstein. Allerdings räumt Frau Ferderer ein, dass der Bundes-VFD seinem Landesverband vorgeschlagen hat, so einen Vergleich in Auftrag zu geben. Sie wird unser Protokoll und die Stellungnahme ebenfalls von uns erhalten.

Leider ist im Rahmen der Auseinandersetzung zwischen dem VFD-Landesverband SH, dem PSH und der IG unser Ziel, möglichst alle Interessenvertreter, Vereine und

Verbände unter einen Hut zu bringen, in den Hintergrund getreten. Wir danken recht herzlich denen, die nach den langen Debatten für ein Bündnis unterschrieben haben !



Den 2.Punkt der Agenda und die offenen Fragen werden wir bei einem weiteren

„Runden Tisch“ behandeln!

Mit vorausschauenden reiterlichen Grüßen



Helmut Felgentreu, 1.Vorsitzender der IG Reiter und Fahrer Kreis Herzogtum

Lauenburg,

Gerd Stutterheim, Projektleiter „Bündnis Unterwegs mit Pferden in Schleswig-Holstein“,



Sabine Stutterheim, Moderatorin des 1. Runden Tisches



Julia Zürn-Vollmer, Protokollführerin







Hier das Protokoll des 1. Runden Tisches in Neumünster am 13.09.2010



Interessengemeinschaft Reiter und

Fahrer Kreis Herzogtum Lauenburg e.V.



Einladung zum „Runden Tisch“ im Holstenhallen Restaurant in Neumünster am 13.09.2010.



Protokoll



Beginn: 19.45Uhr Ende: 22.20Uhr



Anwesende: siehe Liste



Der erste Vorsitzende der IG, Helmut Felgentreu, eröffnet die Sitzung, heißt die Gäste willkommen und dankt ihnen für ihr Kommen. Er stellt den Projektleiter Gerd Stutterheim, die Moderatorin des Abends Sabine Stutterheim und die Protokollführerin Julia Zürn-Vollmer vor.



Die Protokollführerin schlägt vor, die Tagesordnung mit: Diskussion und Gründung des Bündnisses „Unterwegs mit Pferden in Schleswig-Holstein“ zu betiteln. Sie wird nicht jede Äußerung wörtlich protokollieren.



Sabine Stutterheim stellt sich kurz vor und bittet um kurze Wortbeiträge, damit alle die Möglichkeit bekommen sich zu äußern. Sie gibt das Wort an Gerd Stutterheim.



Gerd Stutterheim begrüßt die Anwesenden und verliest die Namen weiterer Unterstützer des Bündnisses die nicht kommen konnten.



Er referiert zu Punkt1 der Agenda. Er beschreibt die Gesetzeslage, gibt einen Rückblick auf die 70iger Jahre und die Folgen der Flurbereinigung. Er beschreibt die Problematik fehlender Einsicht bei Landwirten, Jägern und Förstern. Die Arbeit im Rahmen der „Aktiv Region“ beschreibt er als weitgehend gescheitert.



Sabine Stutterheim führt fort, dass mit der Bündnisgründung mehr Druck überregional möglich wird und eventuell gebrauchte Gelder von mehreren Schultern (Vereinen und Verbänden) getragen werden können.



Sie bittet um Diskussionsbeiträge.



Die Anwesenden tragen eigene Erfahrungen vor; das Thema „fehlende Einsicht bei Jägern, Bauern, Förstern(Forstbesitzern) ruft sehr widersprüchliche Reaktionen hervor. Die Rechtsgrundlagen werden ebenso kontrovers diskutiert. Das Thema Finanzierung wirft auch viele Fragen auf. Es entsteht ein teilweise heftiger Dialog zwischen den Vertretern der IG und den Vertretern anderer Vereine und Verbände. Über die Begriffe Bankette, Reitweg herrschen Unstimmigkeiten.



Sabine Stutterheim beraumt um 21.20 eine Pause ein und schlägt vor den Punkt2 der Agenda nicht mehr zu behandeln, weil es zu spät würde. Die Anwesenden stimmen zu.



Um 21.45Uhr geht die Sitzung weiter.



Sabine Stutterheim ruft die Anwesenden auf, trotz aller Differenzen und unterschiedlichen Erfahrungen dem Bündnis beizutreten. Für den PSH ruft Frau Doktor Müller die Anwesenden auf, in ihren einzelnen Gemeinden



und Aktivregionen für ein besseres Reitwegenetz zu kämpfen. In Gemeinden und Kreisen ohne solche Personen soll nicht für Reitwege gestritten werden. Das Zahlen von Reitwegegebühren hält sie für normal und unabwendbar. Sie benennt die Reitwegetagungen des PSH in Neumünster als Anlaufziel für Interessierte. Frau Doktor Timmermann und Frau Doktor Müller geben bekannt, dass der PSH nicht dem Bündnis beitritt. Sie verlassen den Tagungsraum; eine Erörterung über die Schlüsse der Problematik des Wanderreitens aus der Machbarkeitsstudie „Reittourismus in der Aktiv-Region Schlei- Ostsee“ findet nicht mehr statt.



Die ersten Gäste verlassen den Tagungsraum.



Gerd Stutterheim bringt ein, dass ein Reitwegekonzept auch Randgruppen wie die



Distanzreiter und Wanderreiter mit einschließen muss und darum ein überregionales Bündnis notwendig wird.



Herr Plump berichtet für den VFD LV, dass der Verband viel Geld in die Hand genommen hat um eine Expertise zu erstellen, die Bundes- und Landeswaldgesetz auf Unstimmigkeiten untersuchen soll. Diese Expertise sei der Beitrag des VFD LV zu der Reitwegediskussion.



Herr Bauer und Frau Thomsen erklären, dass die Rechte von Landwirten und

Privatwaldbesitzern nicht angetastet werden sollen und das Zahlen von Gebühren für die Querung berechtigt ist. Sie erklären, dass sie sich einem Bündnis nicht anschließen werden und verabschieden sich.



Sabine Stutterheim bittet um Handzeichen der verbliebenen Gäste, ob sie mit der IG Reiter und Fahrer Kreis Herzogtum Lauenburg das Bündnis „unterwegs mit Pferden in S-H“ gründen wollen. Die Protokollführerin legt die Anwesenheitsliste aus und bittet die Bündnisteilnehmer sich durch einen Kreis hinter der Unterschrift kenntlich zu machen.



H. Felgentreu beendet die Sitzung um 22.45Uhr und wünscht gutes Heimkommen.



1.Vorsitzender : Helmut Felgentreu

Projektleiter : Gerd Stutterheim

Protokollführerin: Julia Zürn-Vollmer



Ohne Unterschrift, da per e-mail.

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  • Eingetragen am: 30.09.2010
  • Eingetragen von: Helmut Felgentreu

Lehrgang Basispass Pferdekunde in Talkau Herbst 2010

Unsere Lehrgangsleiterin Astrid Felgentreu bietet den Lehrgang Basispass Pferdekunde in den Herbstferien 2010 an.


Beginn: am 09.10.2010 Ende: Prüfungsdatum 23.10.2010


Kosten: Mitglieder € 80,00 / Gäste € 100,00

Anmeldung per Telefon:04156-7522 / E-mail : astridfelgentreu@aol.com


Anmeldeschluß: 23.09.2010

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  • Eingetragen am: 26.08.2010
  • Eingetragen von: helmut felgentreu

Hier geht es zur Petition an den Landtag SH

Liebe Freunde des Pferdes, ReiterInnen, FahrerInnen, Volties, Trainer, Ausbilder, ZüchterInnen, Pferdepensionsbetreiber und Landwirte.
Wir bitten euch um eure Unterschrift auf der Petition an den Landtag SH.

Hier der Link:
http://www.openpetition.de/petition/zeichnen/reitwege-in-schleswig-holstein

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  • Eingetragen am: 23.08.2010
  • Eingetragen von: helmut felgentreu

PETITION: Aufruf zum Widerstand gegen das bestehende Reit- und Fahrwegegesetz in Schleswig-Holstein

An alle Reiter und Fahrer, die für sich und die nächsten Generationen ein großes Reit- und Fahrwegenetz in Schleswig-Holstein schaffen wollen

Die aktuelle Situation:

1. Reiten und Fahren ist überall verboten, wo nicht ausdrücklich erlaubt, außer auf öffentlichen Straßen und mit Ausnahmegenehmigungen nach Vereinbarung.

2. Diese Ausnahmevereinbarungen können von örtlichen Reitervereinen mit einzelnen Gemeinden und privaten Land- und Forstbesitzern abgeschlossen werden.

3. Nicht in Vereinen organisierte Reiter und Fahrer sind damit ausgeschlossen („Wegezoll-Prinzip“)!



Was wir wollen:

1. Reiten und Fahren ist überall erlaubt. (Reiter- und Pferdeland Schleswig-Holstein) Notwendige Ausnahmeregelungen und Einschränkungen werden in Zusammenarbeit mit Interessenvertretern aller Reiterorganisationen erarbeitet. Ein landesweites huffreundliches Wegenetz schafft die Grundlage zum Ausbau des Reittourismus.

2. An „Runden Tischen“ wird der bereits gut dokumentierte Bedarf an Reit- und Fahrwegen mit den verschiedenen Interessenvertretern abgestimmt.

3. Vorurteile gegenüber Reitern und Fahrern werden ausgeräumt.

4. Zum Erfahrungsaustausch nehmen die zuständigen Entscheider unserer Landesregierung mit den zuständigen Behörden anderer Bundesländer mit reiter- und fahrerfreundlicher Gesetzgebung (z.B. Niedersachsen) Kontakt auf.

5. Der Pferdesportverband SH überarbeitet seine Vorschläge, die die Ausnahmergelungen betreffen. Die Interessen aller Reiter und Fahrer, auch aus den Anschlussverbänden, werden vertreten, indem deren Experten in die Reitwegeregelungen einbezogen werden. Anstelle von Einzellösungen („Wegezoll“-Vereinbarungen) zwischen Gemeinden, Privatpersonen und Reitvereinen werden für alle Reiter und Fahrer gültige und kostenfreie Reitregelungen erarbeitet!

6. Von Pferden gezogene Fahrzeuge erhalten gesetzliche Sonderrechte in Feld und Wald.

7. Reiten und Fahren erhält wieder seinen kulturhistorisch angemessenen Status.



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Zur Erinnerung: In Schleswig-Holstein gilt für das Reiten und Fahren in Wald und Flur Folgendes:



Wald: Reiten ist nur auf den als Reitwegen gekennzeichneten oder durch Vereinbarung mit den Nutzungsberechtigten genehmigten Waldwegen und den privaten Straßen (Asphalt oder vergleichbar befestigt) erlaubt. Fahren ist nur auf öffentlichen Straßen und Wegen erlaubt, es sei denn, sie sind durch das Zeichen 250 (Verbot für Fahrzeuge aller Art) gesperrt. Private Wege und Flächen dürfen nur mit Zustimmung des Berechtigten befahren werden.

Flur: Für das Fahren gilt die obige Regelung. Reiten ist auf allen öffentlichen Straßen und Feldwegen gestattet, es sei denn, sie sind durch das Zeichen 250 und dem im StVO § 39 (4) aufgeführten Sinnbild „Reiter“ gesperrt, auf privaten Wegen nur, wenn diese trittfest oder als Reitweg ausgewiesen sind oder die Zustimmung des Berechtigten vorliegt. Private Wege und Flächen dürfen nur mit Zustimmung des Berechtigten befahren werden.

(http://www.pferdesportverband-sh.de/06__wald_und_feld.php,

unter: Reiten und Fahren in Wald und Feld in SH)



Dieses Regelwerk voller Einschränkungen für Reiten und Fahren (überall verboten, wo nicht ausdrücklich erlaubt) delegiert die Ausnahmevereinbarungen hinunter in das Ermessen und die finanziellen Interessen von Gemeinden und privaten Land- und Forstbesitzern. Nicht in Vereinen organisierte Reiter haben daran nicht teil. Dadurch verschlechtert sich die Situation.



Hier wollen wir ansetzen mit dem „Bündnis Unterwegs mit Pferd in Schleswig-Holstein“



Die IG Reiter und Fahrer Kreis Herzogtum Lauenburg bittet alle Reiter und Fahrer (beiderlei Geschlechts) um Unterstützung für diese Initiative. Im ersten Schritt sammeln wir im Rahmen einer Online-Unterschriftenaktion möglichst viele Unterstützer, damit wir im zweiten Schritt - und mit einem großen Rückhalt auch in den großen Freizeitreiterorganisationen - mit unseren nachfolgenden Vorschlägen uns an die Landespolitiker in Kiel wenden können.



Folgendes muss sich ändern:

A) Die Reitwegepolitik des Landes Schleswig-Holstein

B) Die Regelungen und Maßnahmen des Pferdesportverbands Schleswig-Holstein für nicht in Vereinen organisierte Reiter und Fahrer, die sich außerhalb von Reitplätzen und Reithallen bzw. Privatgelände bewegen. Es sollten sachkundige Spezialisten aus den Anschlussverbänden des Breitensports eingebunden werden um andere Modelle zu entwickeln.



Wir schlagen vor:

C) Unsere alternativen Vorschläge und Forderungen



A)

Die vollmundige Forderung unseres Ministerpräsidenten Carstensen „das Pferdeland Schleswig-Holstein muss zum Reiter- und Pferdeland Schleswig-Holstein werden…“ ist unter den gegebenen Voraussetzungen gar nicht umsetzbar. Laut Interview in der „Welt am Sonntag“ vom 20./21. Februar 2010 entwickelt die Landesregierung „…gemeinsam mit dem Pferdesportverband, aber auch mit den Akteuren im Tourismus und in den Medien ein Netzwerk, das die Reize Schleswig-Holsteins für alle Pferdeliebhaber noch weiter bekannt macht. Wir wollen eine echte Marke entwickeln. Unser schönes Land hat alles, was man dazu braucht: Großartige Landschaften, ein dichtes Netz an Reitwegen...“



Herr Carstensen ist kein Reiter, sonst wüsste er, dass es dieses Netz in der Praxis nicht gibt. Es mangelt an Infrastruktur, eine Folge von Desinteresse der Landes-, Kreis- und Kommunalpolitik und vor allem auch von Interessenkonflikten mit Grundeigentümern aus Forst und Landwirtschaft, Jagdpächtern, Jägern und Naturschutz. Auch fehlt das Geld in den Kommunen, seit Jahren und aktuell mehr denn je auf Grund der desaströsen Finanzlage Schleswig-Holsteins. Die ministerialen Erlasse sind daher in den letzten 10 Jahren überwiegend und landesweit in den Schubladen der Gemeindeverwaltungen verschwunden.



Der vor einigen Jahren vom Landwirtschaftsministerium befürwortete und propagierte landesweite Fernreitweg existiert faktisch nicht, weil es nicht zur entsprechenden Gesetzesvorlage kam. Der Bedarf ist ermittelt, Routenplanungen sind abgeschlossen und liegen vor. Sie haben das Land bisher wenig gekostet, da sie größtenteils ehrenamtlich erarbeitet wurden. Ungeklärt aber blieben über die Geldfrage hinaus auch folgende Aspekte, die den Zugang der Pferde und Reiter/Fahrer zu bereit- und befahrbaren Wegen betreffen:

- Wer verliert welche Privilegien?

- Soll man Reitern und Pferdehaltern Privilegien zugestehen?



Bisher sieht es mit den Rechten und Freiheiten für den „einfachen“ Pferdehalter und Freizeitreiter nicht rosig aus: Ein Beispiel: Ein Landwirt erhält unproblematisch die Genehmigung zum Bau einer Schutzhütte auf der Weide, ein privater Pferdehalter ohne landwirtschaftlichen Status hat hier kaum eine Chance, auf seinem Pachtland aus Gründen artgerechter Haltung eine solche zu bekommen. Und wenn die Pläne von Landespolitik und Pferdesportverband umgesetzt werden, wird dieser Reiter und sein Pferd die Weide auch kaum zum Reiten verlassen können, es sei denn auf öffentlichen Straßen, oder er schließt sich einem Reitverein an und zahlt „Wegezoll“ für die örtlich ausgewiesenen Reitwege.



Aber an ihm wird gut verdient. Was den Wirtschaftsfaktor Pferd betrifft, spielt er eine bedeutende Rolle:

Bei ca. 120 000 Pferden in Schleswig-Holstein wird mit ca. 30 000 Arbeitsplätzen gerechnet, laut bundesweiter Statistik bedeuten 4 Pferde einen Arbeitsplatz. Lt. Welt am Sonntag 20./21. Februar 2010 werden ca. 350 Millionen Euro im Land über das Pferd umgesetzt. Und immer wieder gibt es regionale Vorstöße zur Einführung einer Pferdesteuer. Waldbesitzer und Landwirte erheben bereits seit Jahren regionale Wegenutzungsgebühren für Reitvereine. Was bislang noch vereinzelte Fälle betraf, wird mit der Initiative des Pferdesportverbands Schleswig-Holsteins für das gesamte Bundesland festgeschrieben.



B)

Als Vertreter vornehmlich des Turniersports hat sich der Pferdesportverband Schleswig-Holstein in den letzten Jahren auch dem Breitensport zugewandt. Mit der Verlautbarung, sich vermehrt auch für deren Belange einzusetzen, ist es ihm gelungen, als Anschlussverbände die großen alternativen Vereine der Freizeitreiter zu gewinnen, so den VFD-Bundesverband und den VFD-Landesverband Schleswig-Holstein, den Islandpferde Reiter- u. Züchterverband - Landesverband Schleswig-Holstein, die Erste Westernreiter Union Deutschland e.V. - Regionalgruppe SH/HH, den Verband Deutscher Distanzreiter und –fahrer – Region Nord und auch uns, die IG Reiter und Fahrer Kreis Herzogtum Lauenburg.



Doch hat uns ausgerechnet der Pferdesportverband Schleswig-Holstein einen Bärendienst erwiesen: Den Forstbehörden wurden Muster-Nutzungsverträge für zur Verfügung zu stellende Reitwege angeboten – zu einem Preis von 0,15 € pro laufendem Meter – bei denen als Vertragspartner nur Vereine oder sonstige reiterliche Institutionen in Frage kommen. So hoffte er, eine politisch befriedigende Lösung zu erreichen. Damit fand er natürlich Zustimmung bei der Schleswig-Holsteinischen Landesforsten AöR (der Landeswald ist nämlich in ein profitabhängiges Wirtschaftsunternehmen umgewandelt worden). Ähnliche Verhandlungen schob er mit dem Bauernverband an. Private Pferdehalter müssen also Vereinen beitreten, diese Vereine brauchen höhere Einnahmen um die Wege-Gebühren zu zahlen und sind damit auf mehr Mitglieder angewiesen. Dieser Verwaltungsaufwand bedeutet Bürokratismus und Zwang zum Vereinsbeitritt und entspricht auf keinen Fall unseren Interessen!



Außerdem wurden wichtige Aspekte hier nicht bedacht: z.B.: Reittourismus kann damit nur mit großem finanziellen und Verwaltungsaufwand betrieben werden. Das betrifft Reiter, die in den Ferien oder am Wochenende über mehrere Gemeindegrenzen reiten, bei Freunden oder in Wanderreiterquartieren übernachten und im Dorfgasthof essen gehen. Vielleicht besuchen sie auch noch weitere regionale touristische Attraktionen. Diese „Pferdetouristen“ kommen vielleicht nicht unbedingt von weither mit Pferd angereist, sondern eher aus dem Nachbarkreis oder dem Nachbarbundesland.



Diese Verbandspolitik des PSV liegt nicht im Interesse des Breitensports und ihrer Anschlussverbände, der vielen Privatpferdehalter, Wanderreiter und Reittouristen. Pferdeland Schleswig-Holstein bleibt dann ein Land der Grenzen und Amtsschimmel.



C) Unsere Vorschläge

„Reiterland“ im Sinne von „Reiten durch das Land“ erfordert ein komplettes Umdenken in der politischen Hierarchie bis hinunter in die Gemeinden. Langfristig gesehen würde dies sogar finanziell weniger aufwendig und nachhaltig dazu. Anstelle aufwendig angelegter Reitwege, mit – nach bestehenden Vorschriften – hohem Kosten- und Pflegeaufwand, genügen Reitspuren, z.B. neben Wander- oder Radfahrwegen auf breiteren (gemähten) Grasbanketten, zwischen den Feldern an Feldrainen und an Knicks (dann pflügen Bauern auch nicht mehr so nahe an den Rand, was die Naturschützer ebenfalls freut). Die Gemeinden können für diese Pfade ihre Haftungsverpflichtungen im kommunalen Schadensausgleich (KSA) regeln, ohne Zusatzkosten (Pauschalzahlung). Nachbargemeinden müssen sich über Anschlussmöglichkeiten einigen. Hierzu sind einige Änderungen von Landes- und Bundesgesetzen erforderlich, die teils auch die StVO betreffen.



Anmerkung dazu: In den 1970er Jahren sind die Bauern mit hohen staatlichen Zuschüssen bei der Flurbereinigung bedacht worden. Alte Dörfer verbindende Wege wurden gekappt. Man sah seinerzeit keinen Bedarf zur Erhaltung, die Mechanisierung und Industrialisierung der Landwirtschaft ging vor. Doch der Bedarf ist heute wieder da, mehr denn je. Reiter, Wanderer und Spaziergänger, Radfahrer, Hundebesitzer, also Erholung suchende Touristen.



1. Vorurteil: – Reiter vertreiben das Wild! – Jagd- und Forstleute „besitzen“ und verteidigen entsprechend ihren Wald. Aber sind Reiter tatsächlich Störfaktoren? Mehr als Mähmaschinen in der Erntezeit? Und ist der Lärm der Landmaschinen in der Feldmark für die Wildtiere kein Stressfaktor? Sind Kitze und Bodenbrüter unter dem Mähdrescher Kollateralschäden? Als Reiter sehen wir mehr Wild als andere „Waldläufer“, das kann jeder bestätigen, der zu Pferd im Wald unterwegs ist. Mittlerweile wissen wir, dass sich das Wild sehr wohl an den Menschen und seine Begleiter gewöhnt, dass die Wälder auch durch zu viel Schwarz- und Rehwild, durch Verbiss und Wühlen Schaden nehmen, wenn die Jäger und Jagdpächter ihren Abschussaufgaben nicht nachkommen. In Mecklenburg Vorpommern wurde aus diesem Grund massives Bejagen empfohlen. In Schleswig-Holsteins Wäldern und in den Feldmarken sieht es ähnlich aus. Schwarz- und Rehwild steht bereits in den Vorgärten vieler Gemeinden. Der Grund für den Widerstand gegen Waldbesucher jeglicher Art ist eher ein ausgeprägtes Privilegien- und Eigentumsdenken, das sich in den letzten vierzig Jahren vor allem bei Jägern ausgebildet hat. Auch viele Bauern halten Feldwege für ihr Eigentum. Anders sehen es heute schon die Landwirte mit Pensionshaltung von Pferden als zweitem Standbein, neben Nutztierhaltung oder Grünlandbetrieb.



2. Vorurteil: – Reiter bzw. Pferde zerstören die Wege! – besteht ebenfalls seit Jahrzehnten und wird bei jeder Diskussion an erster Stelle genannt. In Sachsen wird seit einigen Jahren pro Pferd eine jährliche Gebühr zur Wegeinstandsetzung verlangt. Geritten werden darf nur auf Reitwegen. Nach kurzer Zeit wurde bereits angedacht diese Gebühr zu erhöhen. Daraufhin organisierte sich die Reiterschaft und setzte Überprüfungen und Begehungen durch. Mitglieder des Landes VFD Sachsen wurden zu Sachverständigengutachtern ernannt, die bei Schadensfällen zur Beurteilung als Gleichberechtigte vom Forst hinzugezogen werden müssen. Als Folge musste die Gebühr drastisch abgesenkt werden, da die Gelder aus der Gebührenkasse fast gar nicht angetastet worden waren. Die Forsten hatten durch Forstmaschinen und Holzabfuhr entstandene Schäden und deren Beseitigung teilweise mit den Reiter-Gebühren bezahlt.



Der „Wirtschaftsfaktor Pferd“ beinhaltet auch finanziellen Umsatz durch ein großes Lehr- und Ausbildungsprogramm. In den letzten Jahren kann man einen regelrechten Boom verzeichnen. Lehrgänge wie Basispass, Reit- und Fahrpass, Wanderreiter-, Fahrer, Beritt-, Wanderreit- und Wanderfahrführer mit Prüfungen durch FN und VFD, Ausbildung von Ausbildern, Seminare über Pferdeausbildung für Wander- und Distanzpferde, Schulungen der Reiter in Horsemanship etc. Alle diese Ausbildungen zielen auch darauf, sich als Reiter oder Fahrer harmonisch, rücksichtsvoll und umweltschonend in der Natur zu bewegen



Pädagogische Konzepte für Kinder und Jugendliche sehen ebenfalls den „Umgang“ mit der Natur vor: Junge Menschen können keine Wertschätzung der Natur erwerben, wenn sie diese nicht kennen lernen können. Landwirte, Jäger, Jagdpächter müssen sich drauf einstellen, auch selbst Rücksicht zu nehmen, Menschen und Tiere nicht als „Störfaktoren“ anzusehen und ihnen Zugang zu ihren Revieren zu gewähren. Auch im Naturschutz muss umgedacht werden. Über die Entfremdung der Menschen von der Natur im Verlauf der letzten dreißig Jahre als Folge von protektivem Naturschutz wird inzwischen öffentlich nachgedacht. Im Saarland und in Brandenburg gibt es geführte Wanderritte, auch Mehrtagesritte durch die Naturschutzgebiete mit Campieren im Freien. Dort haben über mehrere Jahre entsprechende Schulungen stattgefunden und es gibt auch berittenes Personal. Reiten und Fahren gilt z.B. im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide als sanfter Tourismus. „Jede Trittspur im Sand ist ein Sonnenplatz für Molch und Eidechse“. Auch wird Geld in die Region gespült durch den Bedarf an Unterkünften mit Verpflegung für Reiter/Fahrer, ihren Pferden und familiären Anhang. Im südlichen Schleswig-Holstein zeichnet sich dagegen bereits jetzt ein Abwanderungstrend von Pferdebesitzern ab, die ihre Pferde über die Elbe nach Niedersachsen bringen und dort einstellen weil die Reitmöglichkeiten dort viel besser sind. In Schleswig-Holstein hat es hingegen sogar in den letzten Jahren immer wieder Bestrebungen von Gemeinden und Städten gegeben, eine Pferdesteuer einzuführen, die glücklicherweise bislang gescheitert sind. Dies zeigt, dass hier immer noch ein unrealistisches Bild des Reitens als Luxussport gepflegt wird. Wenn den Pferdebesitzern weiterhin zusätzliche Kosten durch Wegezölle und Reitgebühren entstehen, werden Pferde abgeschafft, weil kleine Privathalter sie sich nicht mehr leisten können – und Reiten könnte dann wieder zum Luxussport derer werden, die sich teure Reitställe leisten können…



In anderen Bundesländern ist die Lage weitaus rosiger: in Niedersachsen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Bayern ist das Reiten in Wald und Feld grundsätzlich erlaubt. Ausnahmen für bestimmte Wege und einzelne Gebiete können jedoch auch hier im Einzelfall bestehen, wenn sie für die Natur oder ein verträgliches Miteinander von Reitern, Wanderern, etc. erforderlich sind. In diesen Ländern wird konsequent Wanderreit-Tourismus und eine dazu passende touristische Infrastruktur gefördert.





Und über den deutschen Tellerrand geschaut: Unser Nachbar Frankreich ist ein Musterland der Wanderreiterei mit einem wirklich dichten Netz von kartografierten landschaftlich besonders reizvollen Fernreitrouten und einer hohen Akzeptanz von Wanderreitern und -fahrern auf ihren Wegen.



Das Pferd ist unser Kulturgut, aber kein Denkmal auf einem Sockel, von dem es nicht herunter kommt, sondern Teil unserer Entwicklungsgeschichte, nicht nur Sportgerät auf dem Turnierplatz sondern Partner des Menschen und sanftes und umweltfreundliches Fortbewegungsmittel, ist Teil der Natur und gehört in die Landschaft.



Unsere Forderungen an die Politiker der Regierung und der Oppositionsparteien:

Zur Umsetzung des jetzigen Lippenbekenntnisses – Schleswig-Holstein = Reiter- und Pferdeland, zur Erhaltung des Wirtschaftsfaktors Pferd auf dem heutigen Stand, zum Ausbau des Reittourismus müssen Grundlagen geschaffen werden.



Zum einen bedeutet dies die Änderung von Gesetzen:

1. Analog zu Niedersachsen

Reiten ist generell erlaubt – gekennzeichnet werden nur verbotene Wege. Reiterorganisationen und Verbände werden zwecks Lösungen wegen notwendiger Verbote mit einbezogen (z.B. Ballungsgebiete mit großem Reitaufkommen).

a) das Waldgesetz

Besitzer größerer Waldflächen müssen Nord/Süd/Ost/West-Querungen und mindestens einen Rundkurs ausweisen, dies wird mit ortsansässigen Reitvereinen oder regionalen Interessenvertretern wie VFD abgesprochen. Es werden keine angelegten Wege benötigt, sondern auszuweisende Pfade. Wo der Kostenaufwand gleich null ist dürfen keine Gebühren erhoben werden – Das gilt auch für Staatsforsten.

b) Das Naturschutzgesetz

Wege durch Naturschutzflächen dürfen grundsätzlich beritten werden, nur wo besondere Tier- und Pflanzenarten gefährdet sind dürfen Wege für das Reiten gesperrt werden. Dafür müssen einsichtige Umgehungen ermöglicht werden.



2. Jagdpächtern ist es nicht gestattet, in ihren Pachtgebieten Wege durch Reitverbotsschilder zu sperren. Durchquerungen müssen gewährleistet sein.



3. Landwirte mit Flächenbewirtschaftung mit 50ha bewirtschafteter Fläche und mehr müssen Durchquerungen für Reiter schaffen und dulden. Dazu werden vorhandene Feldwege genutzt oder neue geschaffen, die Erhebung von Nutzungsgebühren ist nicht erlaubt.



4. Von Pferden gezogenen Fahrzeugen erhalten gesetzliche Sonderrechte, z.B. in den Feldmarken und Wäldern trotz Schild 250, die entsprechenden Wege nutzen zu dürfen. Wegezollerhebung ist nicht erlaubt. In der praktischen Durchführung wäre die kostengünstigste Variante das Zusatzschild mit der Beschriftung: Kutschen erlaubt.



5. Fernreitwege für das Schleswig-Holsteinische Fernreitwegenetz müssen zusätzlich per Gesetz festgeschrieben werden, da sonst einzelne Kreise, Kommunen bzw. Gemeinden nicht tätig werden, bzw. Gemeindeübergreifende Anschlüsse nicht zustande kommen.



Zum anderen fordern wir den Pferdesportverband zum Umdenken und Überdenken der aktuellen Situation auf:

Wander- bzw. Überlandreiten bedeutet Reiten abseits befahrener Straßen auf unbefestigten huffreundlichen Wegen. Grundsätzlich sind Asphalt/Beton/Grobschotter für Pferde nicht huffreundlich. Von den bisher in Schleswig-Holstein ausgewiesenen Reitwegen sind viele Kilometer auf Verkehrsstraßen. Aber es ist nicht pferdegerecht, auf einer Asphaltstraße kilometerlang einen Wald zu durchqueren oder auf einer befahrenen Landstraße durch Felder und Wiesen reiten zu müssen. Gespannfahrer kennen diese Probleme besonders gut. Auch viele Städte sind generell für Pferde gesperrt. Also müssen Städte und größere Dörfer auch Umgehungswege bereitstellen. Sachkundige Mitglieder verschiedener Anschlussverbände kennen sich landesweit gut aus. Ihr Know-how ist vom Pferdesportverband bisher komplett ignoriert worden. Stattdessen hat der Pferdesportverband einen Alleingang vollzogen.



Der Pferdesportverband muss diese Experten gewinnen, um die Bedürfnisse der Reiter und Fahrer mit ihren Pferden kennen zu lernen. In Gesprächsrunden und Arbeitsgruppen muss zu einer Linie gefunden werden. Diese Linie wird dann an runden Tischen gegenüber den Vertretern von Politik, Waldbesitzern, Forst, Bauernverband, Jagdbehörde und Naturschutzverbänden vertreten. Alle Reiter und Fahrer sollen Vertrauen entwickeln können, dass sich ihrer Sache angenommen und diese mit Sachkunde und Nachdruck vertreten wird.



Das Pferd als Teil der Natur und als Verkehrsteilnehmer, außerhalb von Reithallen und Turnierplätzen, muss in den Köpfen der politisch Verantwortlichen und Gesetzesmachern seinen Makel als „Störenfried und Zerstörer“ verlieren und zu dem werden, was es eigentlich ist, ein freundlicher Begleiter und Transportmittel, mit dem man eher langsam reist. Und für seine Ausbildung wird landesweit bereits „von unten“ eine Menge getan.



Machen Sie mit und helfen Sie uns, Schleswig-Holstein zum Reiter- und Fahrerland zu machen!



In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und Ihren Pferden



Allezeit eine Handbreit Gras unter den Hufen!



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  • Eingetragen am: 28.05.2010
  • Eingetragen von: helmut felgentreu

Rahmenvereinbarung zur Anlegung von Reitwegen in Waldflächen der Schleswig-Holsteinischen Landesforsten zwischen dem Pferdesportverband S-H e.V. und den Schleswig-Holsteinischen Landesforsten AöR

Liebe Leserin, lieber Leser,
diese Rahmenvereinbarung soll noch in diesem Monat unterzeichnet werden.
Was halten Sie bzw. was hälst Du von dieser Vereinbarung?
Wir bitten alle um einen Kommentar, egal ob positiv oder negativ.
Je mehr Kommentare eingehen, um so besser können sie bewertet werden.
Benutzt dazu bitte das Gästebuch, denn dort können alle reinschauen und sich ein Bild von den Meinungen machen.

Rahmenvereinbarung:
Im Wissen um die Bedeutung der Pferdezucht und des Pferdeports für Schleswig-Holstein,

in der Erkenntnis,dass Reiten und Gespannfahren im Wald eine der schönsten Formen des Pferdesports ist,

und dem Willen, die Nutzungsbedürfnisse der Pferdesportler in Einklang mit dem Waldbesitzer, der Forstwirtschaft, dem Naturschutz un den übrigen Erholungssuchenden zu bringen.

Die Verbände empfehlen ihren Mitgliedern mit den Schleswig-Holsteinischen Landesforsten, Nutzungsverträge auf der Grundlage des als Anlage beigefügten Musters zu schließen und dabei die nachfolgenden Eckpunkte zu beachten:

1. Zur Durchquerung des Waldes soll mit Anschluss an das übrige Straßen- und Wegenetz wenigstens ein Reitweg geschaffen werden.

2. Bei größeren Waldflächen und einer entsprechenden regionalen Nachfrage nach Reitwegen sollen in den Wäldern möglichst Rundreitwege eingerichtet bzw.sollen im Zusammenhang mit den übrigen Reitwegenetz Rundreitmöglichkeiten vorgesehen werden.

3. Aufgrund der schwierigen Vereinbarkeit von Reitwegen mit Spazier- und Fahrwegen sollte möglichst ein von anderen Nutzungen unabhängiges Wegenetz geschaffen werden.

4. Für die Nutzungsgestattung ist in den Schlewig-Holsteinischen Landesforsten von den Nutzern ein Nutzungsentgeld in Höhe von 0,15 ?/lfdm und Jahr zu zahlen.

5. Befestigte Fahrwege und Wege gemäß Ziff. 1 können kostenfrei genutzt werden.

6. Um sowohl den örtlichen Pferdesportlern als auch Gastreitern und Wanderreitern gerecht werden zu können, soll jeweils eine Staffelung der Entgelte in Jahres- und Tagesgebühren vorgenommen werden.

7. Zur Kontrolle und Kenntlichmachung der Nutzungsberechtigten werden von den Schleswig-Holsteinischen Landesforsten oder der von ihr beauftragten Stelle (z.B. Verein, Pferdebetrieb) an die das Streckennetz nutzenden Pferdesportler Kopfnummern ausgegeben, die er vom Pferdesportverband zum Selbstkostenpreis (ohne Pfand) erhält. Die Schleswig-Holsteinischen Landesforsten oder die von ihr beauftragte Stelle führt eine Liste, in der vermerkt ist, an wen die Kopfnummern ausgegeben worden ist und ob die jährliche Nutzungsgebühr entrichtet wurde. Um auch den Rücklauf von nicht mehr benötigten Kopfnummern sicher zu stellen, können die Schleswig-Holsteinischen Landesforsten bzw. die von ihr beauftragte Stelle (z.B. Verein, Pferdebetrieb) vom Pferdesportler Pfand verlangen.

8. Soweit die Größe des jewieligen Waldes die Breite der Wege und deren Untergrund es möglich machen, sollten die Schleswig-Holsteinischen Landesforsten entsprechend den vorstehenden Empfehlungen auch Wege für den Fahrsport nach den gleichen Grundsätzen wie oben einrichten.

9. Die Vereinbarungen im einzelnen sollen zwischen den Schleswig-Holsteinischen Landesforsten und dem oder den jeweiligen Vertragspartner/n (z.B. Verein, Pferdebetrieb) unter Verwendung des beigefügten Vertragsmusters festgelegt werden (s. Anlage). Der in dieser Vereinbarung empfohlene Rahmen soll in jedem Fall beachtet werden.

10. Die Verbände werden nach 2 Jahren Erfahrungen austauschen und die Handlungsempfehlung ggf. anpassen.

Neumünster / Bad Segeberg / Kiel, den


Tim Scherer, Direktor der Schleswig-Holsteinischenden Landesforsten AöR

Klaus Buß, Vorsitzender des Pferdesportverbandes Schleswig-Holstein e.V.

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  • Eingetragen am: 11.12.2008
  • Eingetragen von: Helmut Felgentreu

Reitweg neugestaltet zwischen Borstorf (verlängerung Burgstraße) und Klein Schretstaken

An alle Reiter und Reiterinnen die diese Verbindung nutzen!!!!!!!

Leider haben wieder Reiter den Weg vor Eröffnung beritten und Schäden auf dem wassergebundenem Kiesweg verursacht.

Von Borstorf aus gesehen darf ca. 1 Meter auf der rechten Seite der Kiesweg beritten werden, das heißt: Man braucht nicht auf dem Humusstreifen der zwischen Graben und Kiesschicht liegt reiten.

Da nur eine Seite beritten werden darf ist von Schretstaken aus, also Richtung Borstorf, nur die linke Seite als Reitweg freigegeben.

Wir bitten alle Reiter um Beachtung dieser Maßnahme.

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  • Eingetragen am: 27.09.2008
  • Eingetragen von: Helmut Felgentreu

Einweihung Brücke Nädlerhorst

Es ist vollbracht, die Brücke über die Wakenitz (Fluss zwischen Ratzeburger See und Lübeck),im Bereich zwischen dem Ort Rothenhusen und der A20,ist fertig.

Am heutigen Freitag den 15.08.08 um 11 Uhr war der große Moment der Einweihung gekommen. Es waren an die 300 Leute anwesend als das Band der beiden Bundesländer (Mecklenburg u. Schleswig-Holstein durchschnitten wurde.
Wir können über die Wakenitz vom Herzogtum nach Nordwestmecklenburg und natürlich auch in umgekehrter Richtung reiten.

Es sind dabei einige Dinge zu beachten: Vor der Rampe müssen Radfahrer und Reiter absteigen und erst wenn die Brücke und die Rampen geschaft sind wieder aufsteigen. Für die Pferde ist auf der westlichen Seite der Brücke ein feiner Kiesweg, auf diesem, links neben der Pflasterung, sollte das Pferd bis an den Brückenanfang und natürlich auch weiter, siehe vorangegangenen Satz, geführt werden. Auch sollte darauf geachtet werden das kein Gegenverkehr ist, da die Brücke nur eine lichte Breite von 2 Metern hat.

Auf der östlichen Seite besteht die Rampe und der weitere Weg aus wassergebundenem Kies. Aus diesem Grund wird darum gebeten nur eine Seite zu bereiten um den Fussgängern und Radfahrern einen glatten Weg zu lassen.

Wir, die wir uns für die Brücke stark gemacht haben und viele Diskussionen führten, bitten alle Nutzer verständnisvoll Miteinander umzugehen.

Es ist für den Reittourismus ein ganz wichtiger Übergang und es werden beide Landkreise davon profitieren.

Ich hoffe, die Wege zur Brücke werden dementsprechend ausgeschildert,an der Zuwegung B207 ist schon ein Schild angebracht, damit keiner herum irrt.

Ich wünsche allen, die die Brücke in der Zukunft benutzen, viel Freude an dem Bauwerk und bitte Euch: Sagt ganz leise Dankeschön, für die Mühe die sich die KÄMPFER (10jähriger Kampf) immer wieder gegeben haben um die Gegner von der Wichtigkeit der Brücke (nach 18 Jahren Wiedervereinigung) zu überzeugen.

Mit freudigen Grüßen Helmut Felgentreu

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  • Eingetragen am: 15.08.2008
  • Eingetragen von: Helmut Felgentreu

Mitgliedschaft der IG. im Verein "Region Aktiv " Lauenburg Nord u. Süd

Ich habe an die Vereine "Region Aktiv" Kreis Herzogtum Lauenburg Nord sowie Süd den Antrag zwecks Aufnahme und Mitarbeit bei der Planung und Schaffung von Reit- und Fahrwegen im Kr. Hzgt. Lauenburg gestellt.

Bei Aufnahme in den Verein und der Möglichkeit der Einbringung unserer Ideen, haben wir die Chance den einen bzw. mehrere Wege genehmigt zu bekommen da die Fördermöglich, laut Aussage des Herrn Toben - im Ministerium in Kiel beheimatet, besteht. Es muss allerdings die Kofinanzierung, aus der Haushaltskasse des Kreises bzw. der Ämter oder der Gemeinden, möglich sein.

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  • Eingetragen am: 10.06.2008
  • Eingetragen von: helmut felgentreu

Naturparkverwaltung beklagt sich über das Verhalten der ReiterInnen auf dem sanierten ALTEN FRACHTWEG

Hallo liebe Reiter und Reiterinnen,
die Gemeinden links und rechts des "ALTEN FRACHTWEG" (ab der L 287, Kreuzung Reitweg und der Landstraße 287 zwischen Mölln und Lehmrade, gen Süden bis Sarnekow) haben für viel Geld den Weg saniert bzw. sanieren lassen.
Daneben wurde von der Naturparkverwaltung ein Reitweg eingerichtet, dieser wird den Berichten zufolge aber, aus welchen Gründen auch immer, nicht angenommen und dadurch der neu gestaltete Frachtweg immens geschädigt.
Nun erwägt die Verwaltung und die Bürgermeister der anliegenden Gemeinden ein Treffen mit den Reitern und den Kutschenfahrern zu organisieren, um zu informieren und zu erfahren, warum der Reitweg nicht angenommen wird.
Unterrichtet bitte alle ReiterInnen aus eurem Umfeld über die Möglichkeit einer Aussprache mit den zuständigen Amtspersonen. Es wäre für Alle sehr gut, wenn sich viele dazu einfinden würden.
Wann und wo das Treffen stattfinden wird, erfahrt ihr hier bei uns unter Termine .
Mit reiterlichem Gruß
Helmut Felgentreu

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  • Eingetragen am: 26.05.2008
  • Eingetragen von: Helmut Felgentreu

Wentorfer Lohe, was können wir als IG. zur Erhaltung als Naherholungsgebiet beitragen

Liebe Freunde und Mitglieder der IG. Reiter und Fahrer Kreis Herzogtum Lauenburg e.V.

Ich habe den Kontakt zu Herrn Stahmer, Pressesprecher BUND Herzogtum Lbg., und zu Herrn Dr. Fähser, Leiter Stadtwald Lübeck, aufgenommen.

Ergebnis einiger Gespräche ist folgendes: Wir hatten versucht, ein Treffen mit allen verantwortlichen Politikern und dem Bundesforstdirektor auf der Lohe zu organisieren. Leider ist es vom Bund sowie von unserem Landrat abgelehnt worden.

Somit haben wir abgesprochen in unseren Reihen Mitstreiter zu finden und diese für eine Demo zusammen zu führen. Termin ist noch offen!!!!!

Herr Stahmer wird morgen, Sonntag 20.04.08, auf einer Radtour mit den federführenden Akteuren reden, ob sie an solch einer Demo teilnehmen wollen.

Ich möchte aus unseren Reihen soviel wie möglich, zu Pferd, dabei haben.

Desweiteren etliche ReiterInnen und die StallbesitzerInnen aus den umliegenden Reitställen aktivieren, um sich daran zu beteiligen.

Auch die BürgermeisterInnen der umliegenden Gemeinden werden eingeladen daran teilzunehmen.

Falls Interessierte, ReiterInnen, StallbesitzerInnen, BürgermeisterInnen und Presseleute diese Seite lesen sollten und an dieser Demo teilnehmen möchten, wäre es angebracht sich bei mir, Helmut Felgentreu, 1. Vorsitzender der IG., per Mail: reitwege@aol.com, oder per Telefon Nr: 04156-7522 zu melden.
Vielen Dank im Voraus.

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  • Eingetragen am: 19.04.2008
  • Eingetragen von: Helmut Felgentreu

Information: Was ist der Basispass Pferdekunde

Seit dem Jahr 2000 gibt es das Abzeichen Basispass Pferdekunde.

Es nimmt unter den Abzeichen der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, FN,eine Sonderstellung ein: Wer ein Abzeichen im Reiten, Fahren, Longieren oder Voltigieren erwerben will, muss vorher die Prüfung zum Basispass Pferdekunde bestehen.

In diesem Abzeichen geht es nicht um Fertigkeiten im Reitsport, sondern ausschließlich um den Partner Pferd.

Wer die Prüfung bestehen will, muss Grundkenntnisse über Pferde, ihre Bedürfnisse, Haltung und Pflege unter Beweis stellen und die grundlegenden Handgriffe im Umgang mit dem Pferd Demonstrieren können.

Daher eignet sich das Abzeichen auch für nicht reitende Pferdefreunde, z.B. Eltern reitender Kinder oder Nichtreiter, deren Partner/innen den Reitsport ausüben.

Um die nötigen Kenntnisse zu erwerben und den fachgerechten Umgang mit dem Pferd zu üben ist dieser Lehrgang ein Weg zum Erfolg, die Urkunde und das Abzeichen nach bestandener Prüfung aus der Hand des Prüfers in Empfang nehmen zu dürfen.

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  • Eingetragen am: 19.03.2008
  • Eingetragen von: Helmut Felgentreu

Erste Parkplätze für Pferde, Reiterstationen in Haffkrug und Scharbeutz

Hallo liebe Reiterinnen und Reiter,
habt ihr schon von diesen "Parkplätzen" erfahren?
Hier jetzt ein kleiner Auszug aus der LN vom 08.11.2007, verfasst von Christina Düvell-Veen.
Ein wenig erinnern die neuen Reiterstationen am Strand von Scharbeutz und Haffkrug schon an Wildwestfilme. Während dort die Pferde aber vor dem Saloon einfach abgestellt werden, stehen die treuen Vierbeiner an der Ostsee im Mittelpunkt des Interesses. Dadurch wird ein kleines, aber im Norden durchaus besonderes Extra für den Strandausflug möglich. In Zukunft gibt es unkomplizierte gemeinsame Pausen mit kulinarischen Genüssen und mit einem Blick auf die See, ohne dass die Pferde vorher wieder im Hänger untergebracht werden müssen. Eine Tränke steht für sie bereit, und vom nahe gelegenen gastronomischen Betrieb ist dank besonderem Service die freie Sicht auf die Pferde gewährleistet.
Diese aus stabilem Holz errichteten Gestänge mit Anbindemöglichkeiten für Pferde gibt es seit einigen Tagen. Bei der Scharbeutzer und bei der Haffkruger Seebrücke, in beiden Fällen ganz nahe beim gastronomischen Angebot, bieten sie Pferden und Reitern ab sofort Gelegenheit für gemeinsame Pausen und Stärkung am Strand.
Damit genug Info, wenn ihr Neugierig geworden seit, fahrt hin und schaut es euch an. Ich wäre jedem dankbar für eine Beurteilung, schreibt sie bitte in unser Gästebuch.

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  • Eingetragen am: 22.11.2007
  • Eingetragen von: Helmut Felgentreu

Einweihung Rastplatz für Wanderreiter "Dosseblick"

Einweihung Rastplatz für Wanderreiter "Dosseblick" im Land Brandenburg am 25.03.2006 und die Mitglieder der Interessengemeinschaft waren herzlichst
dazu eingeladen worden.
Gastgeber waren das Amt für Forstwirtschaft Kyritz und die Familie Günther Gamon vom Ponyhof Dossow. DiePaddockanlage, bestehend aus 5 Eizelpaddocks mit einer Größe von jeweils 4m x 6m, bietet Platz für 10 Pferde. Der Rastplatz ist landschaftlich schön gelegen und bietet einen herrlichen Ausblick auf die Dossewiesen. An einer Quelle können die Pferde getränkt werden. Der Rastplatz liegt fernab von Straßen und ist frei zugänglich. Die Benutzung ist tagsüber kostenfrei, Übernachtungen sind nach Anmeldung beim Revierförster möglich und auf eine Nacht beschränkt. die Übernachtung kostet 11,60 ? proPferd und Reiter.
Darin Enthalten sind: Genehmigung für das Zelten, 1 Bund Heu, 1kg Hafer, Trinkwasserversorgung mit Kanister, Humusklo und Gestellung von Holz fürs Lagerfeuer. Das Entzünden von einem Lagerfeuer ist in Abhängigkeit von der Waldbrandwarnstufe.
Zur Eröffnung hatten sich 23 Reiter - darunter allein 10 Reiter der IG., 2 Gespanne - 1 von der IG. und zahlreiche Zuschauer eingefunden.
Nach einer kurzen aber herzlichen Einweihungszeremonie, wurde zum gemütlichen Teil übergegangen.
Neben Erfahrungsaustausch über das Wanderreiten, standen auch Gespräche über die unterschiedliche Handhabung des Reitens auf Waldwegen in den verschiedenen Bundesländern im Mittelpunkt. Der Leiter des Revieres Friedrichsgüte Matthias Leibrandt erklärte, das gerade Brandenburg mit dem Waldgesetz von 2004, größtmögliche Freizügigkeit beim Reiten und Fahren im Wald gewährleistet und damit einen entscheidenden Beitrag für den sanften Tourismus und zur Stärkung des ländlichen Raumes leistet.
Angebote wie der Rastplatz für Wanderreiter "Dosseblick", sollten Schule machen und keine Ausnahme bleiben.

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  • Eingetragen am: 02.03.2007
  • Eingetragen von: Helmut Felgentreu

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Last update: 22.01.2012
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